Ich möchte Abschied nehmen

Abschied nehmen ist nie leicht, dennoch bedeutet es eine Veränderung. Vor allem für einen selbst. Derjenige, der Abschied nimmt, sich ,,trennt“, hat es schon lange im Kopf. Unzählige Male bin ich mit dem Gedanken zu Bett gegangen und morgens wieder mit diesem aufgewacht. Ich habe alle guten und negativen Aspekte in meinem Kopf sortiert. Das Herz schreit ja, der Kopf sagt nein. Ich muss gehen. Ich muss leider gehen. So schwer es mir fällt. Aber ich entscheide für meine Familie. Für meine Kinder. Für meinen Mann.

Ich verabschiede mich von meinem Beruf, von meiner Berufung.

Adieu Fachkrankenschwester für Intensivpflege.

Seit ich 18 Jahre alt bin, bin ich in diesem einen Krankenhaus beschäftigt. Zunächst machte ich die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und wurde nach dieser direkt auf der interdisziplinären Intensivstation übernommen. Mein Steckenpferd, meine Leidenschaft. Ich war von Anfang an in meinem Element und wälzte ein Medizinbuch nach dem anderen. Ich wollte die Beatmungsgeräte von vorne bis hinten verstehen. Ich wollte im Detail wissen, was in unserem Körper passiert und so fing ich nach zwei Jahren Berufserfahrung die Fachweiterbildung für Intensiv- und Anästhesiepflege an, die ich erfolgreich absolvierte. Endlich wusste ich alles. Mein Durst war gestillt. Kurz. Denn neben der Intensivpflege, hatten wir Krankenschwestern viele delegierte Tätigkeiten der Medizin. Die Medizin. Spannend, kann ich euch sagen. So gerne hätte ich noch ein Studium begonnen, aber diese Entscheidung nahm mir damals mein positiver Schwangerschaftstest ab.

Ich habe viele Leben gerettet, viele Tode gesehen, viele Tränen getrocknet und viele selbst geweint. Ich habe auf dem Boden gekniet, um anderen beim Stehen zu helfen und habe gewartet, wenn andere Uhren langsamer tickten. Ich habe mit voller Überzeugung und aus tiefstem Herzen in diesem Beruf gearbeitet.

Bis heute.

Ich habe in meinem Kopf Abschied genommen. Denn mit zwei Kindern, Familie und Co kann und will ich mich nicht vom Nachtdienst in den Tagdienst quälen, möchte an Wochenenden nicht sagen müssen :,, Mama hat keine Zeit, Mama muss arbeiten“, ich möchte an Feiertagen, wie Weihnachten und Ostern bei meinen Kindern sein und Ihnen zusehen, wie sie dem Osterhasen nachjagen. Ich möchte nicht dauernd müde und gestresst sein, denn in meinem Beruf verlangt man viel. Vor allem viel Aufopferung. Das habe ich gerne gemacht. Ich habe dafür gelebt. Doch nun lebe ich für meine Kinder, die meine volle Aufopferung verdient haben. Ich gehe neue Wege. Ich bleibe in meinem Beruf tätig, jedoch in einer völlig anderen Position, fern ab von der Pflege. Ich werde eine Tätigkeit ausüben, die vorher nie auf meiner Bildfläche war. Dennoch ist es eine Aufgabe, die mich zu Anfang sicherlich fordern wird. Ich freue mich auf eine neue Herausforderung, auf neue Wege, neue Kollegen und vor allem auf ein familienfreundliches Unternehmen, welches mir ermöglicht, täglich meine Kinder vom Kindergarten abholen zu können. Das ist mein Luxus, den ich momentan noch gar nicht begreifen kann. Familie und Beruf unter einem Hut.

Mein Herz bleibt jedoch immer in meinem lieben Krankenhaus mit dem Duft der Desinfektionsspender. Der Duft, den ich wirklich liebe. Denn wenn man so viele Jahre fast täglich in diesen Wänden war, fühlt sich der Duft wie Heimat an. Ich habe viele schöne Erinnerungen, viele emotionale Momente erlebt und vor allem unbeschreiblich tolle Menschen an meiner Seite gehabt, die ich zu meinem Kollegenkreis zählen durfte.

Ich sage Danke an viele schöne Jahre und ich bin vielleicht eine der wenigen Mitarbeiter, die bei Abgabe der Kündigung geweint hat. Ich habe geweint, weil mein Herz dort ist. Fest verpflanzt. Ich muss aber gehen. Ich möchte meine Kinder aufwachsen sehen.

Eure Romina

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Monatsrückblick November

Es wird kalt draußen, es regnet und ich habe das Gefühl, dass es gar nicht mehr hell wird. Es ist November. Jetzt beginnt die Jahreszeit, die ich wettertechnisch nicht leiden mag. Früher hätte ich es gar nicht als so schlimm empfunden, doch mit Kindern ist ein kalter, regnerischer Tag gar tödlich. Es gibt bestimmt Eltern, die ihre Kinder in einen wattierten Anzug packen und selbst in voller Montur durch den Regen stiefeln. Ich bin da eher die Mutti, die es sich mit den Kindern im warmen gemütlich macht und auf die Portion ,,frische Luft“ verzichtet.

Ich bin wirklich froh, dass wir vor einiger Zeit unseren Keller zum Spielekeller umgebaut haben. Wir haben nämlich den Hang dazu, alles zu horten. Dadurch, dass der Raum jetzt völlig in Kinderhand ist, sind wir gezwungen mehr auszusortieren. Also eine klare Win Win Situation. Mich nervt es nämlich immer, wenn ich über all das Gerümpel im Keller stolpere und man es eigentlich nur von rechts nach links schiebt, als endgültig auszusortieren.

Im Spielekeller haben wir Spielzeug, welches nicht alltäglich im Gebrauch ist und somit immer wieder ein neues Highlight ist. Dadurch, dass mir die Unordnung im Keller egal ist, können die Kids bei schlechtem Wetter spielen und toben und danach gehen wir einfach mal ohne aufzuräumen wieder hoch. Es ist wirklich eine schöne Alternative zu den Kinderzimmern. Kinder aus dem Freundeskreis sind mittlerweile ganz aufgeregt, wenn sie in unseren Keller können. So müssen die Kinder bei Regenwetter gar kein Trübsal blasen, sondern freuen sich auf die Öffnung der Pforten des abenteuerlichen Spielekellers.

Neben den Abenteuern im Haus, haben wir im November auch außerhalb unserer Stadt schöne Momente gehabt. Ich habe mich schon lange auf diesen Tag gefreut und so machten mein Mann und ich uns mit den Kindern auf den Weg nach Hannover. Hannover?, denkt ihr jetzt. Was ist denn in Hannover? Wer auf Instagram ist, weiß wovon ich rede. Von einem ,,Instadate“. Ich habe mich mit zwei lieben Familien getroffen, mit denen man vorher virtuell im Austausch stand. Ich kann euch sagen: es ist so unheimlich aufregend. Man sieht täglich Bilder und Videos dieser Personen und plötzlich steht man vor ihnen. Das Wunderschöne, was mich wirklich beeindruckt hat, ist die Vertrautheit untereinander. Man sieht den Menschen das erste mal im Leben und doch fühlte es sich so an, als hätte man sich schon so viel erzählt und schon so oft an einem Tisch gesessen. Irre. Irre schön.

Shiri und ich. Leider fehlt noch ein Foto mit der lieben Janina

Nun sind wir schon in der idyllischen Vorweihnachtszeit und während alle fleißig einen Adventskalender basteln, habe ich dieses Jahr darauf verzichtet. Es gibt einen klassischen Schokokalender, denn nichts kann meinen Sohn mehr beeindrucken als ein Stück Schokolade am Morgen. Noch bevor es heißt: ,,Zähne putzen“, wird er sich mit voller Freude auf den Schokoladenkalender stürzen. Ich freue mich so unheimlich auf das diesjährige Weihnachten. Mit dem dritten Lebensjahr ist Henry so viel reifer geworden und versteht so viele Zusammenhänge. Man kann ihm nun wundervolle Geschichten erzählen und ihm vor allem das Weihnachtsfest erklären. Ab jetzt beginnt die Zeit, die für alle so zauberhaft ist. Die Weihnachtszeit.

Damit wären wir dann auch bei der Frage, was man zu Weihnachten verschenkt! Was schenkt man den Kindern, was dem Ehemann und ganz schwierig: was schenkt man den Schwiegereltern?

Wie unser Weihnachtsfest gefeiert wird und welche Geschenke bei uns unterm Tannenbaum liegen, verrate ich euch in einem seperaten Beitrag.

Bis dahin sage ich adieu und bis bald

Eure Romina

Monatsrückblick Oktober

Ich wiederhole mich sicherlich. Die Monate rasen geschwind und wenn ich im Kopf meinen Monat Revue passieren lasse, blicke ich auf viele schöne Momente zurück.

Natürlich ist in unserem Alltag nicht immer alles ,,schön“. Ich versuche dennoch jeden Monat nur die wundervollen Momente herauszufiltern. Es ist jedem selbst überlassen, ob man ein Glas halb voll oder halb leer ansieht. Ich entscheide mich für das halb volle Glas. In diesem Sinne möchte ich euch unsere Erlebnisse zeigen.

Erlebnisse, die in meinem Kopf verankert sind, mir schöne Erinnerungen bescheren und euch ein Lächeln aufs Gesicht zaubern sollen. 

Zu Beginn des Monats erreichte uns glücklicherweise der goldene Herbst. Die bunten Blätter malten eine atemberaubende Kulisse und die Sonnenstrahlen, gepaart mit einem kühlen Wind, eroberten mein Herz. Ich bin ein absoluter Herbstfan. Wenn sich die Blätter verfärben und der Boden zu knistern beginnt, weiß ich, dass eine der schönsten Jahreszeiten bevorsteht.

Henry mit seinem besten Freund

Mitte des Monats feierten wir den Geburtstag meines Sohnes, den ich euch im Beitrag Piratenparty schon gezeigt habe. Ein wirklich gelungenes Fest für den kleinen Rabauken. Ich bin nachhaltig noch berührt, wie schnell diese drei Jahre verstrichen sind. Oftmals habe ich Meilensteine nicht richtig genossen, weil ich froh war, dass er selbstständiger wurde. Ich habe in den Momenten nicht realisiert, dass diese Entwicklungen nicht wiederkehren. Nie wieder würde ich dem kleinen Mann helfen auf zwei Beinen zu stehen. Nie wieder würde ich ihm erklären, dass ich ,,Mama“ heiße und mein Mann ,,Papa“. Nie wieder würde ich ihn in den Schlaf wiegen. Hätte ich gewusst, dass er mit einem Augenblick ein kleiner Junge wird und das Baby Vergangenheit ist, so hätte ich diese Momente noch viel mehr genossen. 

Aber bevor ich ganz wehmütig werde, möchte ich euch von unserem Kurzurlaub im Sauerland erzählen. Schon Monate zuvor haben wir mit einer befreundeten Familie ein kleines Haus im Sauerland gebucht. Dazu muss ich sagen, dass ich meine Kindheit im Umkreis verbracht habe und ich viele schöne Kindheitserinnerungen mit dem Sauerland verbinde. Ich habe mich wirklich sehr auf diesen Kurzurlaub gefreut. Vor allem auf die herbstliche Kulisse, aufs Wandern, auf Familienzeit. Unser Haus war im Ort Assinghausen im Kreis Olsberg und nur 15 Fahrminuten von Willingen (Upland) entfernt. Ein kleines, feines Fachwerkhäuschen neben dem Geburtshaus von Wilhelm Grimme. Das hat ja schon viel Charme, ne? 


Falls ihr auch Interesse an diesem schönen Haus habt, schaut doch mal Hier.

Dort findet ihr das Inserat und ich kann euch bestätigen, dass dieses Haus ganz wundervoll ist und der Vermieter äußerst familienfreundlich und zuvorkommend.

Dadurch, dass unser Sohn etwas ,,lauffaul“ ist, haben wir überlegt, wie wir mit beiden Kindern einen Wandertag überstehen sollten. Durch unseren Urlaub im September an der Ostsee, konnten wir einen Lastenrucksack von unseren Freunden testen und beschlossen, uns auch einen anzuschaffen. Wir haben uns für einen   Kidcomfort2  von Deuter entschieden und haben ihn im Urlaub sofort eingesetzt. Er ist ausgerichtet auf 22kg ( zusammen mit Kind und Gepäck). 

Mein Mann hatte das Vergnügen unseren Sohn zu tragen und ich hatte die kleine Schwester in meiner Manduca Trage. Bepackt wie zwei Esel sind wir zu den Bruchhausersteinen gewandert. 



Dann feierten wir diesen Monat noch 9 Monate Babyhilda. Manchmal geht die kleine Dame unter. Nicht nur in meinen Beiträgen, sondern auch im Alltag. Nicht, dass ihr denkt, ich vergesse sie irgendwo. Um Gottes Willen. Aber ich glaube, ihr wisst was ich meine. Die zweiten Kinder laufen manchmal so nebenbei. Beim ersten Kind konnte man, wie aus der Kanone geschossen, sagen wie viele Monate, Tage und Stunden das Kind alt ist. Beim zweiten Kind muss man wirklich ab und zu im Kopf rechnen.

Mittlerweile ist sie so flink und schnell und zerstört schon mit Vorliebe Henrys Spielzeug. Dass die ersten Geschwisterstreitigkeiten schon so früh beginnen, hätte ich nicht gedacht. Die Zweiten sind auf jeden Fall hart im Nehmen. Sie beeindruckt mich wirklich jeden Tag. Sie ist ein willensstarkes, fröhliches kleines Mädchen. 


Und schwups ist der schöne Oktober vorbei und wenn ihr sehen wollt, was wir bis zum nächsten Monatsrücklick treiben, könnt ihr uns auf Instagram besuchen. 
Eure Romina 

Piratenparty zum 3. Geburtstag 

Der 3. Geburtstag meines Sohnes stand an und diesmal hatte ich mir überlegt, den ersten kleinen Kindergeburtstag zu feiern. 

Ich habe Henry zuvor gefragt, wen er gerne zu seiner Party einladen mag. Schnell schossen 3 Namen aus ihm heraus. 3 Freunde für das 3. Lebensjahr. Eine gute Zahl, wie ich finde. So plante ich für den bevorstehenden Tag, ein Sonntag, die Party. Ich habe mit den Müttern der Kinder ausgemacht, dass sie die Kinder in unserer Obhut lassen können und wir 2 Stunden mit allen Kindern gemeinsam verbringen. Zuvor habe ich schon auf anderen Kindergeburtstagen erlebt, wie die Mütter am Tisch sitzen, Kaffee trinken und die Geburtstagsmutter zusätzlich zum Kinderprogramm noch Kaffee kocht und Kuchen serviert. Für mich war das keine Option. Mein Mann und ich wollten uns 2 Stunden auf die Kinder einlassen, sie einen Schatz suchen lassen und ein Piratenmenü servieren. So begann unser Tag morgens und wir empfingen die kleinen Piraten mit voller Vorfreude. Henry war sichtlich aufgeregt. 

Sein ,,erster“ Kindergeburtstag! 

Wir begannen sofort mit unserem kleinen Programm und so wurde das Geschenk, welches Henry von uns bekommen hat, direkt genutzt.

,,die Verkleidungskiste“ 

Ich habe schon in dem Beitrag ,, Geschenke zum 3. Geburtstag“ darüber berichtet.  Hier findet ihr nochmal den Beitrag. 

Die Verkleidungskiste war an diesem Tag mit Piratenschwertern, Kopftüchern und Masken gefüllt. Die Kinder bedienten sich und tauchten in die Rolle der Piraten ein. Der Piratenanführer ( mein Mann ) zog eine Papierrolle aus der Kiste. Die großen Kinderaugen blickten zu ihm. Mit voller Inbrunst erzählte mein Mann die Geschichte, dass uns ein Schatz gestohlen worden sei. Die Schatzkarte malte ich zuvor und stellte bildlich unseren Weg zum Schatz dar. Am liebsten hätte ich kleine Rätsel eingebaut, aber das schien mir mit 3 Jahren doch noch zu früh. Die Kinder waren schon sehr aufgeregt und wollten schnellstmöglich den Schatz finden.


So machten wir uns mit 4 Piraten an der Hand auf den Weg. Dadurch, dass wir einen schönen Sparziergang hatten, bei herrlichstem Herbstwetter, tobten sich die Jungs aus. Während der Suche nach dem Schatz erzählten wir Geschichten von Piraten und Räubern. Der Weg führte wieder zu unserem Haus zurück und den Schatz haben wir in dem großen Sandkasten gefunden. Die Jungs gruben ihn gemeinsam aus und wichtig war uns, dass alle daran mitwirkten und sie den Stolz verspüren, ihn ,,gemeinsam“ gefunden zu haben. Sichtlich erfreut öffneten sie die Holzkiste und naschten die Schätze auf. In die Kiste legte ich natürlich etwas Süßes. 


Nach der Nascherei haben die Jungs noch im Garten getobt. Während mein Mann ihnen Gesellschaft leistete, machte ich das Piratenmenü fertig. Auf einem Arm natürlich immer mit der kleinen Schwester, die den Geburtstag ebenso amüsant fand. 

Nach dem Essen ( Pommes und Bockwürstchen) waren die angesetzten 2 Stunden schon um. Viel zu schnell verging Die Zeit und für den nächsten Geburtstag hatte ich mir schon vorgenommen, etwas mehr Zeit einzuplanen. Denn ab nächstem Jahr kommen bestimmt einige Spiele dazu, die wir bewusst noch ausgelassen haben. 

Zum Abschied gab ich allen Kindern ( Henry eingeschlossen) eine Give away Tüte mit. Diese beinhaltete neben Süßigkeiten, einen Piratenaufnäher. Den können die Mamas der Kinder auf ein Shirt oder auf eine Hose oder Cappi nähen. Die Tüten habe ich in einem meiner Lieblingsshops Miniflamingo Shop gekauft. 


Henry war nach dem Vormittag richtig glücklich. Man hat sein Lächeln Kilometer weit entfernt gesehen und mein Herz war ebenso glücklich. Unser erster Kindergeburstag war schlicht, einfach aber für die Kids aufregend und schön. Wenn die anderen Kinder nicht nach Hause wollen, ist das doch ein gutes Zeichen, oder?

Aber der Tag bot noch viel mehr. Die nächste Party stieg direkt am Nachmittag. Die Familie kam um 15:00 Uhr zum Kaffee und Kuchen und so verbrachten wir in gemütlicher Runde den wundervollen Herbsttag und ließen Henry hochleben. Immer wieder blickte ich zu ihm und erinnerte mich an die schönen Jahre. Vom Baby zum kleinen Jungen. Meinem Jungen. Mein kleiner Pirat. Ich freue mich, auch wenn immer ein weinendes Auge mitspricht, auf die nächsten Jahre. Auf viele schöne und bunte Geburtstage. 

Sein erstes Bike und wie Henry sagt ,, Fahrrad mit Pedalen“
Bevor alle fragen. Diese Torte haben wir machen lassen. Ich bin dafür wirklich ein zu ungeduldiger Mensch. Die Torte war ein Traum

Das Meiste der Dekoration habe ich ganz ohne Anstrengung online gekauft. Beim stöbern im Netz bin ich auf einen sehr schönen Shop gestoßen, der eine schöne Auswahl an Dekoartikeln hat. Schaut mal Hier

Nach dem Geburtstag ist vor dem Geburtstag und so plane ich in meinem Kopf ein baldiges Ereignis. Denn mein kleines Mädchen wird im Januar schon 1.

,,Geburtstag feiern macht Spaß“
Eure Romina 

Urlaub mit Freunden 

Habt ihr schon mal euren heiß ersehnten Urlaub mit Freunden verbracht? Nein? Ja dann mal los.

Viele haben Bedenken, wenn sie an einen gemeinsamen Urlaub mit Freunden denken. In meinem engeren Umfeld könnten es sich viele nicht vorstellen, die Urlaubstage mit Freunden zu verbringen. Ich spreche nicht davon, einen Ausflug zu machen, sondern gemeinsam zu verreisen.

Dieses Jahr ging es für uns nochmal eine Woche zur Ostsee und bei einem Käffchen mit meiner Freundin entstand die Idee mit zwei Familien jeweils ein Haus zu mieten und die Woche zusammen zu verbringen. Mein Gefühl sagte mir sofort, dass dies kein Problem ist. Wenn ich mit meiner Freundin einen ehrlichen Umgang pflege, so kann ich ohne Bedenken auch einen Urlaub buchen.

So begann unsere Familienzeit plus Freundeszeit im September und wir haben so ziemlich alles gemeinsam erlebt. Ausflüge, Spaziergänge, Mahlzeiten, Einkäufe, Kochen, Shoppen, usw….

Wie ihr ganz entspannt einen Urlaub in Gesellschaft verbringt, ohne sich gegenseitig an Raum zu nehmen, sage ich euch. Wir sind nicht das erste Mal mit Freunden im Urlaub und so hat sich über die Jahre doch immer eines bewährt.

1. jeder hat seinen privaten Raum

Ohne ein eigenes Bad und eigene Schlafräume geht es nicht. Dadurch, dass wir zwei separate Häuser hatten, hatte jeder seinen Raum für die Familie. Sobald die Türe geschlossen war, konnte sich jeder seine Jogginghose anziehen und sich wie zu Hause fühlen.

2. klare Absprachen

Man sollte sich vorher ganz konkret einigen, ob man zusammen kocht oder jeder für sich bleibt. Klare Absprachen bei den Einkäufen und bei den Essenswünschen erleichtern somit den Alltag im Urlaub. Wir haben uns gemeinsam an den Tisch gesetzt und uns aufgeteilt, dass der eine morgens das Frühstück zubereitet und der andere das Abendessen. Mit dieser Aufteilung hatte jede Familie nur eine Mahlzeit zuzubereiten.

3. Ausflüge gemeinsam planen

Natürlich will man im Urlaub etwas ,,erleben“ und so planten wir einen Tag im Freizeitpark -Tolk Schau- ein. Wir haben einen fast dreijährigen Sohn und er freute sich schon sehr darauf. In der Zeit haben unsere Freunde einen wundervollen Ausflug nach Eckernförde gemacht und so hat jede Familie für sich einen eigenen Tag geplant.

4. die Chemie muss stimmen

Ist ja klar oder? Aber so genau weiß man es vor einem Urlaub nie. Die Chemie kann bei einem Kaffee zu Hause super sein und im Urlaub nicht. Diese Garantie hat man nie. Wir hatten alle Glück miteinander und so wurden wir uns trotz der Nähe überhaupt nicht überdrüssig. Ich behaupte zu sagen, dass wir es noch viel länger miteinander ausgehalten hätten. 

5. Kinder müssen nicht unbedingt im selben Alter sein

Es ist zwar vom Vorteil, wenn das eigene Kind einen Spielpartner im Urlaub hat, aber nicht zwingend notwendig. Unsere Kinder im Alter von fast 1 Jahr, 2 Jahre und 8 Monate haben sehr gut harmoniert. Mein Großer war der ,,Sheriff“ und hat die beiden kleinen Mädels in seine Spielkünste eingewiesen.
Am Ende des Urlaubes saßen wir wieder am Tisch, aßen zu Abend und haben ein Fazit gezogen. Wir alle hatten ,,Urlaub“ und waren entspannt. Niemand hatte das Gefühl, wenig Zeit für sich oder die Familie gehabt zu haben. Im Gegenteil. Wir sind zusammen gewachsen und es ist eine Bereicherung, Freunde zu haben, mit denen man es im Urlaub ,,aushält“.

Hiermit bedanke ich mich nochmal bei meiner Freundin Lisa und ihrer Familie für die wunderschöne Woche an der Ostsee.

 

Impressionen aus unserem Ferienhaus an der Ostsee

die Muttis
unsere Freunde mit ihrer kleinen Tochter in dem Rucksack, der definitv auch bei uns einziehen muss
 

 

wir vier am Strand von Schönhagen
 
Eure Romina 

Monatsrückblick September

Und schwupp ist schon der September vorbei. Rückblickend war es ein schöner Herbstmonat mit vielen Erlebnissen. Zum einen habe ich mich mit Henry bei den Waldwichteln angemeldet. Eine Gruppe von Kindern erkundet den Wald und forscht, was sich auf Bäumen, Ästen und am Boden befindet. Eine wundervolle Aktivität, die wir über die Familienbildungsstätte machen dürfen.

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Ich habe beim Stöbern der Fotos bemerkt, dass wir diesen Monat sehr viele Spielplätze besucht haben und neben den alten Lieblingsspielplätzen, neue entdeckt und diese auf  Herz und Nieren geprüft wurden.

Wer aus der Nähe meiner Heimat Bottrop kommt, kann ich nur empfehlen, den Spielplatz am Heidhofsee zu besuchen. Er bietet unendlich viel Platz, er ist direkt am Wald und See gelegen und bietet den Kindern viele schöne Spielmöglichkeiten

Ein weiterer schöner Spielplatz liegt in unserer Nachbarstadt. Am Nordpark in Gladbeck haben wir durch Zufall einen wirklich wundervollen Spielplatz entdeckt. Mit Seilbahn, mehreren Rutschen und Klettertürmen. Zur Kulisse gehört auch hier ein schöner See und alter Baumbestand. Auf jeden Fall ein Besuch wert.


Unser Highlight im September war unser Urlaub an der Ostsee. Zum ersten Mal waren wir dort und es hat uns wirklich gut gefallen. Auf Instagram habe ich schon ein paar Ausschnitte von unserer Zeit am Strand geteilt und hier möchte ich nochmal, für meine Erinnerung, ein Paar Bilder hochladen. Neben den Strandbesuchen haben wir noch einen Freizeitpark besucht, der für kleinere Kinder ausgerichtet war. Ein niedlicher, kleiner Park mit tollen Attraktionen. Schaut mal rein: Tolk schau

Ein bezaubernder Tag wurde noch mit lieben Freunden geschmückt, die an dem Tag ebenfalls im hohen Norden angereist waren. Wir haben uns im Freizeitpark getroffen und unsere Jungs haben sich richtig ausgetobt.

Wir hatten somit für eine gewisse Zeit 3 Familien im Urlaub vereint und es war so wundervoll, neben dem Alltag zu Hause, sich mal am Strand oder im Freizeitpark zu treffen. Wenn man mit Freunden den Kaffee 500km von zu Hause entfernt trinken kann, dann beweist es auch in diesem Falle, dass uns kein Weg zu weit ist.

Zudem ist diese Freundschaft durch Instagram entstanden und ich bin immer wieder aufs Neue glücklich, diese Person mit ihrer unfassbar lieben Familie, gefunden zu haben.

So begleitet mich auch in diesem Monat wieder viel Dankbarkeit und die Erkenntnis, dass es ohne Freunde einfach nicht geht. In Gesellschaft lebt es sich einfach viel besser und ich genieße den Austausch und die Inspiration untereinander immer sehr.

Ich freue mich, wenn ich euch im nächsten Monatsrückblick hier wiedersehe. Der Oktober bietet viele neue Abenteuer und sentimentale Momente. Ich habe es angekündigt: Mein Sohn wird 3.

Bis bald

eure Romina

 

Geschenkideen zum 3.Geburtstag

Der Monat Oktober naht und dies ist der Monat, an dem unser Junge 3 Jahre alt wird. In Worten DREI. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich diesen kleinen Menschen geboren habe und ihn das erste Mal im Arm hielt. Naja ,,machse nix“ sagt man im Ruhrpott und so blicken wir mit einem Lächeln und vielen Erinnerungen nach vorne. Wie üblich, macht man sich als Eltern immer viele Gedanken, was an dem Ehrentag des Kindes auf dem Gabentisch liegen soll. Wenn man im Netz durch die etlichen Online Shops scrollt, hat man am Ende eine ellenlange Liste vieler schöner Geschenke. Mein Mann und ich beschränken die Auswahl immer auf ein Minimum und entscheiden wir uns für ein ,,größeres“ Geschenk, so beteiligen sich die Großeltern daran.

,,Größer“ bedeutet ein Geschenk, welches einen höheren Kaufpreis aufweist. Die Höhe des Preises, die man für ein Geschenk ausgibt, liegt natürlich immer bei einem selbst.

Meine Vorstellung der Geschenkideen bezieht sich auf die Vorlieben, die mein Sohn hat und ich glaube, dass er sich über die Geschenke sehr freuen würde.

Ganz unten verlinke ich euch gerne die Shops und hoffe, dass ich euch inspirieren konnte.

Mein Mann und ich haben uns in das Kinderfahrrad von Ollo Bike verliebt und werden es in einer individuellen Ausführung, mit den Großeltern zusammen, unserem Sohn schenken. Die Philosophie, die hinter dem Produkt steht, finde ich einfach sympathisch und durchdacht. Ich glaube, dass dieses Fahrrad ein wirklich gutes Einsteigermodell ist und unserem Sohn das Fahrrad fahren erleichtert.

Ein weiteres, wirklich ganz wundervolles Geschenk ist ein personalisiertes Kinderbuch. Kinderbücher sind allgemein immer ein sinnvolles Geschenk und nehmen auf dem Gabentisch auch keinen allzu großen Platz weg. Das Buch, welches man bei Hurra Helden personalisieren lassen kann, wird Kinderaugen staunen lassen. Ich freue mich schon auf den Blick unseres kleinen Helden, wenn er in der Geschichte ,, wenn ich groß bin, werde ich ….“ seinen Namen liest. Vielleicht wird er Astronaut oder Feuerwehrmann. Selbst ich weiß noch nicht, wie das Ende der Geschichte sein wird. Hurra Helden wählt die Geschichte und so ist es für die ganze Familie eine Überraschung, was denn aus dem Jungen später wird. Ich freue mich sehr auf das gemeinsame Entdecken des Buches und vor allem auf die verblüffenden Kinderaugen beim Lesen SEINER Geschichte. * prSample/ Werbung/Hurra Helden

Alles weitere auf dem Bild verlinke ich euch hier:

Fahrradhelm

Kinderbuch – das stimmt doch was nicht

Hape Mixer

Toaster Jabadabado

Schleich Bauernhof

Playon Crayon

Hape Kaffeemaschine

Arztkoffer

Indianerkoffer

Aufgabe für die Verwandtschaft….

Dieses Jahr habe ich mir überlegt, der Familie eine kleine Aufgabe zukommen zu lassen. Anlässlich des dritten Geburtstag von unserem Sohn, soll jedes Familienmitglied ein Verkleidungsstück mitbringen. Was genau?

Es kann eine alte Brille aus der Schublade sein, ein Strohhut aus dem letzten Urlaub, alte Handschuhe oder ausrangierte Schuhe. Kochschürzen, alte Bauarbeiterhemden, Überbleibsel der letzten Karnevalsparty usw.

Denn dieses Jahr entsteht neben den gekauften Geschenken, ein Geschenk, welches über Jahre wachsen soll:

eine Verkleidungskiste

Jedes Kind liebt es in andere Rollen zu schlüpfen und ich kann im Alltag immer wieder beobachten, wie der kleine Mann andere Menschen nachahmt. Mal ist er der Bauarbeiter, mal der Kinderarzt oder der Koch. Ich war früher übrigens immer gerne eine Prinzessin. Ich hätte mich bestimmt früher sehr gefreut, wenn ich außerhalb von Karneval solch eine Kiste gehabt hätte. So können wir an vielen Tagen im Jahr dem Alltag entfliehen und wenn meinem Jungen mal danach ist, ein Cowboy zu sein, dann kann er einfach diese Kiste öffnen.

Meine Aufgabe ist es nun, eine schöne Kiste oder einen alten Koffer zu finden. Des Weiteren muss ich natürlich die Geburtstagsfeier planen, denn dieses Jahr wird es erstmalig einen kleinen Kindergeburtstag geben. Den werde ich euch natürlich nicht vorenthalten und bin schon ganz gespannt, ob alles so verläuft, wie die Mutti sich es vorstellt. Ich sagte ja schon in einem vorherigen Beitrag. Ich schaffe gerne Erinnerungen und dafür opfere ich gerne meine Zeit und scheue keine Mühen.

Auf geht’s in die Planung und Umsetzung…..

 

eure Romina

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Meine Vorstellung der Produkte ist ausschließlich eine persönliche Empfehlung von mir und steht bei den meisten Produkten in keiner Zusammenarbeit mit dem dazugehörigen Unternehmen. Besteht eine Kooperation, so habe ich es neben dem Produkt gekennzeichnet. Ich erhalte keine Provisionen oder Vorteile, wenn ihr den Links zu den Shops folgt. Es handelt sich lediglich um eine Erleichterung, um zu den Produkten zu gelangen.

 

 

 

Monatsrückblick August

Der August ist nun schon zu Ende und rückblickend war er -wettertechnisch- leider nicht der Sonnenmonat, wie erhofft. Dennoch hatten wir viele sonnige Momente. Wir haben sie uns einfach selbst erschaffen. Es war ein aufregender Monat, denn alles stand unter dem Stern -Kindergarten-. Zuvor hatte ich schon berichtet, wie nervös wir alle waren und Anfang August begann nun das Abenteuer für unseren Sohn.

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Der kleine Mann ist schon ein routiniertes Kindergartenkind geworden und gerne berichte ich irgendwann mal mehr über die Eingewöhnung und die erste Zeit im Kindergarten.
Aber weiter geht’s mit meinem Rückblick. Wir haben schöne Ausflüge gemacht, liebe Freunde getroffen und schöne Gespräche geführt. Der Papa des Hauses hatte Geburtstag und unser kleiner Sänger hatte große Freude, ihm ein Geburtstagsständchen zu singen. Seit dem singt er es täglich.
Auf meinem Instagramprofil habe ich schon des Öfteren erwähnt, wie sehr unser Sohn Tiere mag. Wenn andere Jungs auf Autos abfahren, ist unser Junge der Typ ,,Tierpfleger“ und so ist es immer wieder eine Freude zu sehen, wie er sich über den Besuch in einem Tierpark freut.
Wir haben diesen Monat gleich zwei besucht.

Diese Impressionen sind im Naturwildpark entstanden und der Park ist wirklich einen Besuch wert. Neben den vielen frei laufenden Tieren gibt es noch einen schönen Spielplatz und einen Hüpfberg. Die Kinder können sich dort austoben, die Rehe füttern, Schweinchen streicheln und Wölfe beobachten.

Ende August haben wir an einem Samstag einen weiteren, besonders schönen Wildtierpark besucht.

Frankenhof ist nur ca.30 Minuten von uns entfernt und doch ist man viel zu selten dort. Es ist für Kinder ein absoluter Traum und von mir gibt es eine wärmste Empfehlung. Neben vielen Tieren, gibt es dort Attraktionen, die Kinderaugen glänzen lassen. Für kleine und größere Kinder gibt es Rutschen, Kletterhäuser, einen Wasserspielplatz, Hüpfburgen, Bobby Cars, Sandkästen, und und und. Ich kann wirklich nicht alles aufzählen und an einem Tag schafft man gar nicht alles zu bespielen. Schaut dort vorbei und ihr werdet meine Begeisterung teilen.

Neben den beiden schönsten Ausflügen diesen Monat, haben wir viel Familienzeit genossen. Dadurch, dass die Kindergarteneingewöhnung den ganzen Monat dauerte, brauchte ich ein wenig Unterstützung zu Hause. Mein Mann kann sich zum Glück seine Termine selbst legen, so dass er in der Zeit, in der ich im Kindergarten war, die kleine Schwester behütet hat.

Ich bin sehr dankbar, dass wir uns als Familie die Zeit ,,frei schaufeln“ können und so unser Bedarf an gemeinsamer Zeit gedeckt werden kann. Wir schaffen es, zu 90% gemeinsam zu frühstücken und zu Abend zu essen. Das ist unser größter Luxus.

Papa und Sohn. Für mich ist es immer wieder schön zu sehen, wie die beiden ihre gemeinsame Zeit genießen. Später kann unser Sohn definitiv sagen, dass er auch seinen Dad immer um sich herum hatte. Nicht, dass ihr denkt, er arbeitet wenig. Gewiss nicht. Aufteilung und Organisation neben dem Familienleben ist schon eine Kunst. Mein Mann beherrscht sie gut und so sind wir immer sehr glücklich, wenn auch manchmal die Nachmittage ,,uns“ gehören.

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Wenn man einen Monat Revue passieren lässt, so verblassen negative Ereignisse in Windes Eile. Die Positiven bleiben haften und verankern sich im Gedächtnis. Dies sind Erinnerungen. Für uns Erwachsene ein kleiner Moment in unserem Alltag. Für unsere Kinder ist es deren Kindheit. Diese Erlebnisse werden später ihre Erinnerung sein. Ihre Kiste voller Habseligkeiten, die sie ein Leben lang begleiten.
Deshalb ist es mir immer ein besonders großes Anliegen, aus dem Alltag, der uns so oft verschlingt, eine Traumreise zu machen. Ein kurzer, aber intensiver Glitzerstaubregen, der in diesen Momenten über uns liegt.
Der August war sonnig. Sonnig im Herzen und ich freue mich schon sehr auf den September. Was uns dort erwartet? Schöne Einladungen, ein Urlaub und bestimmt neue Momente, die wir in die Erinnerungskiste packen können.
Ich freue mich, wenn ihr nächsten Monat beim Rückblick September wieder hier seid.

eure Romina

gegen die Zeit

Oft genug beschweren wir uns, dass die Zeit rast.Die Tage verfliegen und ein Monat fühlt sich manchmal wie eine Woche an. Seit dem man Kinder hat, spürt man diese Geschwindigkeit noch mehr und man hat das Gefühl, gar nicht mehr hinterher zukommen. Der Alltag verschlingt uns Eltern so sehr, dass wir das Gespür für Zeit verlieren. In ruhigen Momenten, wenn ich im Fotoalbum die süßen Babybilder meiner Kinder anschaue, bleibt mir schlichtweg der Atem stehen. Denn manchmal überkommt mich diese Angst. Die Angst vor der Zeit. Ein Gegner, der nicht zu besiegen ist und mit dem wir einfach immer auf Kriegsfuß stehen. Es fängt ja schon morgens an, wenn wir zum Kindergarten hetzen und mein Anblick einem Zombie ähnelt.

Die Tage verstreichen, die Jahre sind im Gedächtnis oft nicht mehr zuzuordnen und so sehe ich mich in gefühlt 5 Jahren, alt und grau auf meiner Terrasse sitzen. Mit dem Gedanken kann ich mich zwar anfreunden, aber nicht, dass die Zeit einfach so schnell an uns vorbeizieht. Die Angst schnürt mich ein. Habe ich denn auch genug Zeit für Dinge, die ich im Leben erleben will? In meiner jetzigen Situation als Mama, freue ich mich, wenn ich Zeit habe, um auf die Toilette zu gehen. Also wann soll ich meine – to do Liste – abarbeiten?
Muss man es überhaupt, um am Ende als alte Oma zufrieden zu sein? Denn wenn ich darüber weiter so nachdenke, habe ich für alles einfach keine Zeit. Die Welt rast so schnell, so dass ich nicht mehr rennen kann. Ich müsste fliegen. Dafür fehlen mir die Flügel. Ich werde es nicht schaffen und um mich vor dieser Enttäuschung zu bewahren, muss ich umdenken. Ich muss die Liste zerknüddeln und die Momente, die ich JETZT erlebe, auf meine Liste schreiben.

Dann blicke ich als Oma auf ein wunderschönes Buch zurück, welches von uns gefüllt wurde. Denn die Liste, die ich mir vorgenommen habe, wäre wahrscheinlich nicht abgehakt. Ich wünschte, wir alle hätten die Fähigkeit die Zeit anzuhalten oder zumindest zu verlangsamen. Wie oft lese ich die Titel ,,slow life“. Wie funktioniert das und vor allem: Haben die Menschen das Gefühl mehr Zeit zu haben? Ich würde mich gerne mehr damit beschäftigen, aber ich sagte ja schon : keine Zeit. Es ist ein Teufelskreis und die Geschwindigkeit lässt sich nicht aufhalten.
Wir müssen wohl lernen, uns damit abzufinden, dass der Zeiger sich dreht. Wenn am Ende dann der Wäscheberg noch dort liegt, wo man ihn abgelegt hat, dann ist es doch auch nicht wichtig gewesen. Wir müssen die Zeit filtern, einteilen und nutzen. Wir sollten sie wirklich nicht verschwenden, aber auch nicht rennen, wenn uns nach stehen zu Mute ist.

Der Gegner wird unser Freund sein. Die Zeit ist UNSER Leben.

eure Romina

kleine Party für kleine Jungs

Der Kindergartenbeginn naht und wir als Eltern, bereiten den kleinen Mann täglich auf die kommende Zeit vor. Wir erzählen von Abenteuern und schauen uns abends Kindergartenbücher an und träumen gemeinsam von den Dingen, die auf uns zu kommen.
Nachdem wir die Tagesmutter verabschiedet haben, lag über uns eine leichte Melancholie. Da kam es einfach wie gerufen, dass wir aus einem Familientreffen spontan eine Kindergarteneintrittsparty gemacht haben. Schulkindern ist solch eine Aufmerksamkeit gegeben. Der Neustart wird zelebriert und warum sollte man diese Aufmerksamkeit nicht auch Kindergartenkindern zu Gute kommen lassen?

Ich freue mich immer sehr, wenn ich meinem Sohn eine Freude bereiten kann.
Erst dachte ich selbst: ,,ach, das ist doch ein wenig zu viel des Guten“. Aber dann überkam mich der Gedanke, den ich schon so oft begrüßt habe. Man kann die Zeit nicht wiederholen, Alles ist einmalig und morgen bereuen wir vielleicht Dinge, die wir nicht gemacht haben.

Meine Aufgabe und mein Lebensinhalt ist es, mit meinem Mann, unseren Kindern eine unvergessliche Kindheit zu bieten. Unvergesslich an Momenten mit uns, an Momenten mit der Familie.

Unsere Kinder werden sich später nicht an das Spielauto erinnern, welches sie an irgendeinem Tag aus dem Spielzeugladen in die Tasche gesteckt bekommen haben. Sie werden sich aber an Momente erinnern, die sie gemeinsam mit uns erlebten. Ich selbst kann mich an so viele schöne Erlebnisse aus meiner Kindheit erinnern. Es waren Feste, Spiele und vor allem Familienzeit, die in meinem Kopf ganz weit oben im Fach liegen.

Eine Erinnerung wird heute im Kopf unseres Sohnes Platz nehmen. Eine kleine Party für unseren kleinen Jungen.

Das Familientreffen war seit ein Paar Tagen geplant und zunächst war nur eine kleine Backaktion meinerseits auf der ,,to do Liste“ vorhanden. Doch spontan plante ich die kleine Party in meinem Kopf und ich fuhr binnen 10 Minuten zu einem Bastel- und Dekorladen um die Ecke. Für nicht mal zwanzig Euro ging ich mit Wabenbällen, Ananasaufsteller und Partytrompeten aus dem Laden. Zu hause angekommen, dekorierte ich unsere Küche und verzierte noch den Kuchen, den ich vormittags gebacken hatte. ( Rezepte weiter unten)

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Wir hatten einen wundervollen Tag im Kreise der Familie und ich bin sehr froh, dass der kleine Mann seine eigene kleine Party hatte.

Zu den Rezepten: Da ich keine große Backfee bin, aber gerne zaubere, bediene ich mich selbst an guten Rezepten und ändere Kleinigkeiten ab.

 

Kinderschokoladenkuchen

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Das Grundrezept stammt aus dem Thermomixkochbuch und ist ein klassischer Schokokuchen.

Zutaten:
150g Butter, in Stücken und etwas zum Einfetten
6 Eier, getrennt ( Eiweiß und Eigelb)
1 Prise Salz
100g Zucker
1 Packung Kinderschokolade (200g)
50g Mehl

Für alle, die einen TM besitzen, können sich die Zubereitung im ,,Das Kochbuch“ ansehen.
Ich habe lediglich die dunkle Schokolade mit der Kinderschokolade ausgetauscht und den Zucker reduziert ( für das Gewissen).

Für alle anderen:
1. heizt den Backofen auf 200 Grad Umluft vor und fettet eure Springform ein
2.Dann trennt die 6 Eier in Eiweiß und Eigelb und schlagt mit einem Handrührgerät das Eiweiß steif.
3.Wenn es nach ca. 4-5 Minuten steif ist, fügt eine Hand voll ( 20g) Zucker hinzu und rührt nochmal 20 Sekunden
4.In einer anderen Schüssel fügt ihr 100g Zucker, das Eigelb und die Butter zusammen und schlagt es auf
5. die Kinderschokolade bringt ihr in einem Wasserbad zum Schmelzen und fügt diese zum Zucker-Eigelb-Butter-Gemisch hinzu und rührt alles nochmal um
6.Abschliessend hebt ihr den Eischnee unter die Schokomasse und füllt alles zusammen in die Springform.

10-15 Minuten in den Ofen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

TIPP: Ich nehme fast alle Kuchen 2-3 Minuten eher aus dem Ofen und mache den Holzspießtest. Klebt noch ein wenig Teig am Holz, nehme ich den Kuchen aus dem Ofen. So könnt ihr garantieren, dass euer Kuchen saftig ist.

 

Spiegeleikuchen

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Dieser Kuchen ist doch schon ein Klassiker und deswegen verlinke ich euch einfach das Rezept.
Ich habe das Rezept, wie fast jedes meiner, mit weniger Zucker gebacken und habe eine frische Vanilleschote hinzugefügt. Anstatt Aprikosenhälften wurden es bei mir Pfirsiche. Nachdem ich den Kuchen 2 Stunden im Kühlschrank hatte, habe ich ihn noch mit Kakao bestäubt und die kleinen, lustigen Augenbonbons auf die Pfirsiche gelegt ( Augen bei Tedi gekauft und sind essbar)

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Ich freue mich, wenn ich euch inspirieren kann, auch eine kleine Party zu gestalten.

 

eure Romina